Christa Lischka


Foto - Katze - Hund

Ein wenig schmunzelnd, doch stets mit wachen Augen beobachte ich meine Umgebung und da ich bereits eine "ältere Dame" bin, interessieren mich meine "Gleichaltrigen".

Lustig eine neue Erkenntnis: da holen die älteren Witwen ihre - soeben - verblichenen Kater und Hunde auf Fotos aus der Handtasche hervor. Sie tragen sie stets bei sich, erinnern sich - (und ihre Umgebung) - und beweinen diese alten Kameraden - und wenn ich frage: "und wo sind Fotos Ihres verstorbenen Mannes?" bekomme ich ein verlegenes Lächeln. Ach ja, die sind im Album eingeklebt, die haben wir nicht ständig bei uns.

Kommentar bleibt dem geneigten Leser überlassen.

Ja, warum werden sie so verzärtelt und geliebt, diese wuschligen Kater (die in ihrer "Freizeit" kleine Mäus`chen krallen und eben geschlüpfte Vöglein krachend verzehren). - warum werden Hunde jeder Rasse gestreichelt, gepflegt, mit Leckerbissen bis zum Platzen gefüllt?
Ich glaube, weil diese Spezies Lebewesen gegenüber dem menschlichen Partner den Vorteil besitzt, daß es (Kater/Hund) nicht widerspricht - ganz einfach, nicht wahr? Keine Widerrede - kein Streit.

Warum gibt es Mitmenschen, die nicht nur eine Katze oder einen Hund halten, sondern diese Gruppe gleich im Dutzend, und zwar nicht als Züchter oder als "Hundeheim" sondern: einfach so!
Ich bin der Ansicht, daß alle diese Tiere, sobald sie auf der Welt sind, kastriert werden sollten, um eine "Überhundung" oder "Überkatzung" etc. zu vermeiden.

Warum überhaupt brauchen Menschen - besonders in der Stadtwohnung - eine Katze, die auf einem Bauernhof glücklicher wäre? Warum? Um selbst glücklicher zu sein? Fehlen diesen Menschen die Streicheleinheiten der eigenen Rasse? -
Wie traurig!

Kommentar bleibt wieder dem Leser überlassen.


© by Christa Lischka

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