Hallo Kids!
Hallo Kids! - auf ein Wort!
Da geht doch immer noch die Mär um wie in den "Sechzigern" - von den ach so "schrecklichen Eltern". Diese Grufti und Komposti verstehen die Jugend überhaupt nicht und bauen nur ständig Verbotsbarrieren auf - hm? Ist es nicht so?
Ausbrechen möchte man am liebsten, gelt? Aber: soll ich Euch was sagen? Nicht Eure Eltern sondern I h r seid das Übel der Tage! Gelt, da kuckt Ihr?
Jahrelang, nächtelang sind Eure Eltern für Euch und Euer Wohlbefinden da, 3-4 Mal in der Nacht und unzählige Male am Tag schreit und quängelt ihr wie die Vögelchen im Nest nach Essen und Trinken, nach Streicheleinheiten und Liebhaben, nach "Aufdenarmnehmen" und dergleichen.
Bereitwillig und liebevoll erfüllen Eure Eltern diese Wünsche, immer wieder, bis zum eigenen "Verschleiß" (glaubt mir, erst wenn Ihr selbst so kleine Blagen habt, werdet Ihr verstehen, was ich meine!)
Dann wiederum kommt Eure "Sinnfindung" d.h. Willensbildung - von Charakterbildung will ich noch nicht sprechen, die kommt noch und braucht auch immens viel Kraft Eurer Elternn, die oft genug angespannt durch die Tagesarbeit aber doch immer liebevoll für Euch da sind.
Und Euer Gegrunze gegen die "Alten" ist damit eigentlich überflüssig, wenn Ihr es recht bedenkt. Mehr "Dankeschön" für duchwachte Nächte, mal ein kleiner Blumengruß - mehr braucht es ja nicht, aber diese Familienharmonie soll doch gewahrt bleiben, ja?
Capito ihr murmelnden Kids!
Ihr wißt doch: Familie ist eine Kette und jedes Glied hat die Aufgabe, das nächste Glied festzuhalten, wenn einer ausbricht, kommt diese Kette in Unruhe. Sorgt mit für Harmonie und Ruhe!
© by Christa Lischka, Neumarkt
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