Ein Mensch setzt Kinder in die Welt, weil ihm das eben sehr gefällt.
Das Kind gedeiht
es spielt und schreit -
doch plötzlich kommt der "Ernst des Lebens"
und trotz so manchen inn'ren Strebens
wird es im Schulhaus eingetragen:
der Anfang der Familienplagen!
Denn ist das Kind nicht ein Genie,
geht manche Hoffnung bald perdue.
Tja, scheint die Sonne noch so fein:
die Hausaufgaben müssen sein!
Wer hält das Kind am Stühlchen fest,
wer gibt den letzten Nervenrest?
Die Mutter ist' s, das ist doch klar,
denn nicht zu Haus ist der Papa.
So geht es munter fast 10 Jahr`,
für alles ist die Mama da.
Zum Elternsprechtag Mutter geht,
- weil Vater doch nichts von versteht -,
voll Demut hört die Mutter nun,
was sie in Zukunft n o c h muß tun,
damit der Sprößling - ohnegleichen -
das Klassenziel noch kann erreichen.
Nun ja und mit vereinter Kraft,
da haben sie es d o c h geschafft.
Der Sprößling strahlt, die Mutter glüht,
sie hat sich nicht umsonst gemüht . . .
Nicht immer ist die Schulzeit "Plage"
doch jetzt zum Schluß nur diese Frage:
ein biß'chen wen`ger Streß und Pflicht
und viel mehr Lachen, ging' das nicht?
© by Christa Lischka, Neumarkt
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